Biographie
Susanne Glauber entstammt einer weitverzweigten Familie aus Schlesien.
Frühes Klavierstudium an der Folkwangschule Essen (11-jährig in der Meisterklasse von Erik Then-Bergh).
Erste öffentliche Auftritte 12-jährig (in Klavierkonzerten von Haydn und Bach mit Orchester).
Seitdem weiterte Studien
(später bei Günter Ludwig und Detlev Kraus; nach dem Abitur
ein Gesangstudium bei Clara Ebers
an der Musikhochschule Hamburg) und kontinuierliche
Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikpartnerin und
Liedbegleiterin.
Anfang der 80er Jahre wurde das Gemeindezentrum Fulerum von dem
Theologen Dieter Hüfken, dem Architekten Ernst Fohrer und dem
Baufachmann Friedrich Wenzel geplant und gebaut.
Am 1. Advent 1983, zum Tag der Einweihung, erklang dort das 1. Konzert "Musik in Fulerum".
An diesem Tag initiierten Dieter Hüfken und Susanne Glauber eine dauerhafte Konzertreihe mit diesem Namen.In
annähernd 20 Jahren wurden fast 200 Konzerte angeboten. Die
Solisten sind Instrumentalisten und Sänger des WDR, des Essener
Aalto-Theaters und der Philharmonie,
aus anderen Opernhäusern und Orchestern; neben Susanne Glauber
weitere renommierte Pianisten sowie Rezitatoren und TänzerInnen.
Ein Vocal-Ensemble unter der Leitung von Johannes K. Glauber trug Besonderes zur Programmgestaltung bei.
Die Programme der Konzertreihe bevorzugen
selten gespielte Werke der Klassischen Literatur, aber auch der Neuen
Zeit, dazu gelegentlich Werke der Poesie.
Die
innere Motivation der Konzerte ist die geistig-geistliche Qualität
der Kunst, gespeist vor allem aus dem jüdisch-christlichen Geist
und Denken.
"Musik in Fulerum" erhebt keine Eintrittspreise, bezahlt kaum Honorare
und wird finanziellen Aufwendungen von Spendern getragen
(einschließlich der Anschaffung des Steinway-Flügels), auch
die Rahmengestaltung liegt in den Händen von ehrenamtlichen
Mitarbeitern.
Der alte jüdische König, der singende, psalmendichtende,
tanzende König David ist Leitbild für alle Beteiligten.

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